JAPAN!! Teil 5: das Meer!

Oh Mann, nun bin ich schon seit drei Monaten zurück und habe die Blogeinträge immer noch nicht vollendet. All die kleinen Details sowie die Stimmung damals habe ich wohl nicht mehr auf dem Schirm, also werde ich mich  auf langweilige Beschreibungen beschränken müssen. Aber ich hoffe die Bilder und Video lockern das ganze auf. Das nächste mal sollte ich mich bemühen alles vor Ort zu schreiben, egal wie müde ich bin.

Nun ja, nach mehreren Tagen in Tokyo wollten wir uns ein richtiges Urlaubsfeeling gönnen und gingen nach Izu, einer Halbinsel süd-westlich von Tokyo, berühmt für ihre heiße Quellen. Wir fuhren dahin mit dem Odoriko, einem Zug mit extra großen Fenstern. Ich habe leider keine Fotos da ich erstens nicht am Fenster saß und zweitens von einer japanischen Familie abgelenkt wurde. Der kleine Junge vor mir mit dem Namen Haruto konnte kaum still sitzen und hat mich die ganze Zeit angegrinst, wie es Kinder eben so tun. Seine Mutter versuchte ihn mit einem Reisbällchen zum still Sitzen zu bringen, jedoch verschluckte er sich dabei und fing an, wie ein alter Mann zu husten. Am Ende entschuldigte sich seine Mutter und meinte, dass er wie die Animefigur Shin-chan ist: er mag eben Frauen. Meine Fahrt wurde definitiv witziger durch diese süße Familie.

Vom Bahnhof wurden wir sogar abgeholt O__O Das passiert anscheinend, wenn man ein schickes Hotel bucht. Wir waren uns bis zum Ende nicht sicher, ob wir uns mit dem Preis nicht doch vertan hätten, da die aktuelle Preise so um das dreifache betrugen.

So sah unser Zimmer aus (sorry, dass das Bild so dunkel ist):

Da tat es mir leid, die Sachen aus dem Koffer zu packen und die ganze Ästhetik zu ruinieren.

Japaner mögen ja Katzen, aber auf Izu scheinen sich die Leute gegen diesen Trend entschieden zu haben. Stattdessen beten sie Hunde an. Überall gibt es Läden, Cafés und Inns mit der Hundethematik.

Auf dem Weg zur Küste stellten wir fest, dass Izukogen, der kleine Ort, in dem unser Hotel ist, mega niedlich und idyllisch ist. Und ein paar blühende Bäume gab es auch noch.

Über das Café berichte ich im nächsten Eintrag.
Weil Fotografieren von fremder Leute Vorgärten überhaupt nicht creepy ist.

Okay, ein paar Katzen gab es doch noch. 

Da Desearus Sucht nach japanischen Süßigkeiten auch gestillt werden sollte, machten wir unterwegs einen Halt Bei Isshin, einem Süßigkeitenladen. Dort trafen wir auf die netteste japanische Familie, die den Laden seit mehreren Generationen zu schmeißen scheint. Durch sie lernten wir, dass Wildschweine die Maskottchen von Izu sind. Daraufhin hat uns der alte Mann (der Oberhaupt der Familie nehm ich an) sogar zur Jahreszeit passende Süßigkeiten vor Ort zubereitet. Wie diese Aussehen, verrate ich im nächsten Eintrag. Wir haben uns vorsichtshalber noch für den Weg ausgestattet, wir wollen ja nicht vor Zuckermangel zusammenklappen.

Mandarinensnack im Mandarinendesign

Bald darauf konnten wir schon die Meeresbrise spüren!

Ein Eichhörnchen hat sich als Unterhaltung für de Touristen angeboten. Lecker Müll!

Okay, genug Ablenkung. Eigentlich waren wir ja auf dem Weg zur Jogasaki Küste. Und oh mein Gott, ist der Ort schön.

Tsuribashi
Sonnenschein <3

Mysteria am Posen

Etwas auf den Steinen rumgehüpft und den Sonnenuntergang betrachtet mussten wir dann zurück. Also liefen wir, und liefen… und liefen… (ich glaube zwischendurch fing es an zu regnen, also machten wir Stopp in einem Restaurant, wo ich warmen Udon hatte und grüner Tee über meinen Rock verschüttet wurde) und liefen.

Um sich für das all das Laufen zu belohnen (als hättet wir uns in diesem Urlaub nicht genug belohnt) ging es in die heißen Quellen abends. Geschlüpft in unsere Yukata und Tabi (Socken, mit denen man auch Flip Flops tragen kann) genossen wir den Abend.

steifes Posen
weniger steifes Posen

Massagesessel gab’s auch! Diese Dinger sind faszinierend… und etwas gruselig.

Zur guter Letzt: WTF is this?? Why, Japan?

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