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JAPAN!! – Teil 3: No Gundam? Say what?!?

Wieder ein Morgen, der mit luxuriösen japanischen Süßigkeiten und Matcha eingeweiht wurde. Ist die Süßigkeit diesmal nicht einfach wunderschön?

Los geht es zum Tsukiji Fischmarkt, wo man neben Walen noch andere gefährdete Spezies essen kann. In Deutschland versuche mein Fleischkonsum minimal zu halten, dies gilt auch für Fisch. Aber in Japan wollte ich auf nichts verzichten. Japp, ich sollte mich was schämen. Okay, Wal würde ich sowieso nicht essen, aber auch Thunfisch wird nicht immer sehr human gefangen und reichliche Vorkommnisse gibt es von dem Fisch auch schon lange nicht mehr. Bei vielen anderen Arten ist es nicht anders. Ich habe also keine Entschuldigung und werde auch keinen Versuch starten, mich vor mir selbst und anderen Menschen zu rechtfertigen. Ich bin eben ein Ar***. Weiter geht’s!

Tsikuji Fischmarkt ist ein ziemlich berühmter Markt in Tokyo und euch ein großes Touristenmagnet, denn frischer kriegt man seinen Fisch nirgends, es sei denn man fängt es selbst. Es gibt einen Bereich, der nur für Händler zugängig ist und auch eine Thunfisch-Auktionshalle, aber auch da gibt es nur Zugang mit Anmeldung oder so. Wo der Otto Normalverbraucher hin kann, ist der äußere Markt, mit Restaurants, kleinen Shops und vielen vielen Ständen. Und ja, Fisch gibt es da im Überfluss.

Ob es da wohl Giraffenfleisch gab? Um das zu wissen, müsste ich die Schriftzeichen übersetzen… ehm, nö!

Auch beliebt waren die weißen Erdbeeren, die mindestens das dreifache von den uns bekannten roten Erdbeeren kosten. Wir wollten sie trotzdem probieren, also holten wir uns einen Spieß. Eine Beere kostete umgerechnet knapp 2 €.

Merkwürdige Beeren sind merkwürdig.

Sie schienen schon weniger sauer zu schmecken, als die normalen Erdbeeren, aber trotzdem nicht wirklich den Preis wert. Da hätte ich schon was erwartet, was einen umhaut.

Deutsches Bier von Japanern gebraut.

Bei all den Restaurants und Ständen fiel uns die Entscheidung nicht leicht, wo und was wir denn essen wollten. Im Endeffekt entschieden wir uns für das Lokal:

An den Wänden hatten sie Kanji (chinesische Schriftzeichen) zu allen möglichen Schriftarten hängen gehabt, schön mit englischer Übersetzung. Eine gute Vokabelübung, wenn man denn in der Lage ist sie sich auch zu merken. Ich bin schon froh das Kanji für Fisch allgemein schreiben zu können.

Desearu hat sich Sushi bestellt und es sah echt gut aus:

Sie meinte auch, dass es das beste Sushi war, was sie jemals hatte. Der Thunfisch sah zumindest echt traumhaft aus. Der Rest von uns war langweilig und hat das Gleiche bestellt und zwar Unagi-Don: gegrillter Aal mit Soße serviert auf Reis. Auch nicht von schlechten Eltern.

Mmm, Wasabi!

Vorbei an mehreren Teeläden, wo Desearu alle Kostproben mitgehen ließ, gingen wir zur Station und machten uns auf dem Weg nach Odaiba (Desearu hatte ihre eigenen Pläne, also trennten wir uns). Die Fahrt dahin bietet wirklich schöne Aussichten. So könnte ich mir einen Arbeitsweg vorstellen.

Rainbow Bridge

Unterwegs mussten wir natürlich rumalbern. Wenn man schon die Technik dazu hat.

Odaiba ist für den riesigen Gundam aus dem Anime Gundam Wing bekannt. Es ist ein riesiger Mecha, der den Eingang zu einem Einkaufszentrum krönt. Er stand da schon seit Jahren, aber gerade zu dem Zeitpunkt war er entweder in Reparatur oder im Urlaub oder was weiß ich. Jedenfalls gab es für mich keinen Gundam.

Die Stele, wo er normalerweise stand. Me sad.

Aber Odaiba bietet ja sehr vielmehr als das. Zum Beispiel ein Riesenrad:

Einen ganzen Croc-Laden…:

Weiche, du Teufel!

Bücher, die einem beibringen, auf Muttersprachlerniveau auf Englisch zu fluchen:

Anhänger für Pfannkuchenliebhaber:

Arcade Center…

…wo man sogar angeln kann.

Odaiba erinnerte mich etwas an die HafenCity in Hamburg. Die Architektur ist zwar anders, aber die Gebäude sind relativ neu und man merkt, es ist ein noch nicht so eingelebter Stadtteil. Es gab da SO WENIG Leute! Das war mal eine schöne Abwechslung zu den Menschenmengen überall.

Da! Kaum Menschen da!

Und dann kam mein absolutes Highlight. Vom Aqua City hatte man einen unglaublichen Ausblick auf die Rainbow Bridge und die Skyline von Tokyo. Aaaaah, dass ich sowas miterleben konnte. Danke noch mal an  Mysteria und R, die mich da mitgenommen haben. Guckt euch das an:

Hier ein kleines Timelapse Video:

It’s so pretty I could cry.

Würde ich in Tokyo wohnen, weiß ich, wo ich den ei oder anderen Abend verbringen würde.

Zum Abschluss diesen Eintrags habt ihr hier ein paar Hintern:

Gute Nacht!

Eure Olschi

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