JAPAN!! Teil 8: Hiroshima <3

Shinkansen, oh Wunder der öffentlichen Verkehrsmittel. Ich bin früh in Tokyo aufgewacht und konnte schon gegen 12 Uhr mittags in Hiroshima sein. Mit einem Auto hätte ich mindestens 10 Stunden gebraucht. Mit dem Nachtbus 16.

Bevor wir aber mit den schönen Dingen weiter machen, muss ich mich kurz über Leute aufregen, die Fensterplätze buchen, aber nie rausgucken!!! An einer bestimmten Stelle kann man nämlich vom Shinkansen aus den Mt. Fuji sehen, aber all die Leute, die sich die Fensterplätze gebucht haben, haben überhaupt nicht raus geguckt. Ich konnte den Berg noch gerade so erhaschen. Wozu bucht ihr bitteschön Fensterplätze? Dasselbe gilt für Flugzeuge. Es ist eine Verschwendung! Überlasst diese Plätze den Leuten, die an der Aussicht interessiert sind.

Und dann war ich im nächsten Zug eingeschlafen… am Fensterplatz… *hust*

Zurück zu den schönen Dingen. Ich liebe Zugfahren ja sowieso schon, aber wenn man dabei noch so schönen Ausblick hat, brauch ich nichts weiter im Leben Ganz anders als in der Stadt. Reisfelder über Reisfelder.

Wenn die Züge geputzt werden, hängen übrigens die Putzkräfte diese Schilder an der Tür auf. Süß!

Und haaaah! Angekommen in der schönsten Stadt Japans, Hiroshima! Die Stadt, wo ich damals vor 3 Jahren mein Auslandssemester verbracht habe. Die Stadt hat 1,2 Mio Einwohner und hat sich seit dem Krieg natürlich erholt. Sieht sie euch an, ist sie nicht wunderschön (sorry, ich bin einfach ein Fangirl).

Dachterasse im Hostel:

Dank der Golden Week, wo ganz Japan aufgrund aneinander reihender Feiertage eine Woche frei hat, war in der Stadt auch viel los.

Street Food <3 Ich konnte endlich gegrillten Octopus probieren. Ziemlich gut, wenn man die Konsistenz mag.

Man konnte so Obama… Dinger aus einem Gachapon ziehen. Er hatte mal Hiroshima besucht und so. Yay?

Ein bisschen durch die Strassen schlendern.

Auf einer der Bühnen hat eine Gruppe von Schülern aus Okinawa die traditionellen Tänze der Inseln vorgeführt. Aus irgendeinem Grund hat mich die Vorführung fast zu Tränen gerührt. Ich werde einfach alt und emotional.

In Hiroshima muss man natürlich Hiroshima-Style-Okonomiyaki essen. Im Hostel wurde mir ein Lokal um die Ecke empfohlen. Durch die Golden Week war er natürlich sehr gut besucht, aber alleine konnte ich ohne Probleme einen Sitzplatz kriegen, direkt bei der Kochplatte. Die Köche haben im rasanten Tempo Okonomiyaki und alles Mögliche an Beilagen zubereitet. Am liebsten hätte ich alles probiert, aber so ein Okonomiyaki ist auch ohne Beilagen eine Herausforderung.

Leider durfte ich die Köche bei der Arbeit nicht filmen :'(

Abends ging ich dann noch ins öffentliche Bad, wo ich mich mal wieder ausländerstyle blamiert habe, indem ich vergessen hatte, meine Haare zusammen zu binden. Zum Glück wird uns nichstwissenden Gaijins viel verziehen.

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